"Massive Parkerweiterung - neue Achterbahn" - Informative und diskussionsreiche Veranstaltung der ABFR

August 27, 2007

Am 08. März 2007 hat die Wählervereinigung Aktive Bürger für Rust in den Kaiserstühler Hof geladen. Und wieder haben die Ruster Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit genutzt sich zu informieren und mit der ABFR zu diskutieren. Das Nebenzimmer des Kaiserstühler Hofes reichte kaum aus, für die an der künftigen Entwicklung Interessierten.

Zunächst stellten die ABFRler sich und ihre zwischenzeitlich bereits 4jährige Tätigkeiten vor. Dabei wurde deutlich, dass sie nicht eine Anti-Europa-Park-Partei sind, sondern vielmehr versuchen Informationen über die gemeindliche Entwicklung - einschließlich EP-Entwicklungen - den Bürgerinnen und Bürgern transparent näher zu bringen.

Einige Veranstaltungen wurden von der ABFR in den letzten Jahren durchgeführt. Vielfältige Themen wurden hier angesprochen: freie Wege in die Natur, Sportplatzverlegung, Bürgerbeteiligung etc. Jetzt war es aber an der Zeit die Thematik "Größer, höher, lauter - massive Parkerweiterung, neue Achterbahn, nächtliche Veranstaltungen" zur Diskussion zu stellen.

Anlass war ein von Gemeinderat Harald Schwörer eingebrachter Antrag, die Nutzung von Gelände nördlich der Rheinstraße zu stoppen bzw. in die Arrondierungsfläche südlich der Rheinstraße zu integrieren. Ziel war hierbei die Erreichbarkeit von Sportgelände, Vereinsgelände, Deponie und Naturschutzgebiet Taubergießen zu verbessern und zukünftig zu gewährleisten.


Vorteil des Antrages wäre nicht nur die bessere und sichere Erreichbarkeit örtlicher Freizeitgelände. Gleichzeitig könnte man auch zukünftig die Verkehrsführung (incl. Busverkehr) ausschließlich über die neu verlagerte Storettenstraße erreichen.

Dem Antrag von Harald Schwörer wurde nicht stattgegeben. Durch diese Entscheidung kommen aber vielfältige offene Fragen auf die Gemeinde zu.

In der Diskussion am Abend waren die Bürgerinnen und Bürger vor allem über die geringe Informationspolitik innerhalb der Gemeinde überrascht. Selbst die, die regelmäßig die Gemeinderatssitzungen besuchten, waren sich nicht der Ausmaße des Antrages bewusst. Auch die sich aus der Arrondierung resultierenden negativen Entwicklungen für die Erreichbarkeit kannten die Anwesenden nicht. Daraus entwickelte sich eine angeregte Diskussion.

Später erzählten die Anwesenden ihre teilweise langjährigen Erfahrungen mit der Entwicklung der Gemeinde und des Europa-Parks. Zur Sprache kamen hier z.B. die immer stärker werdende Lärmbelästigung durch den täglichen Ablauf und darüber hinaus der zunehmende Geräuschpegel durch die Abendveranstaltungen. Hiervon betroffen sind zwischenzeitlich nicht nur die direkten Nachbarn, sondern das ganze Dorf z.B. durch die Feuerwerke die vor allem die Nachtruhe der jüngsten Ruster Bevölkerung stören. Gleichzeitig wurde von der unterschiedlichen Handhabung bei nächtlicher Ruhestörung berichtet. Während im Park die Abendveranstaltungen mit Ankündigung in der Presse bis in die Morgenstunden geduldet werden, bekommen Ruster bei privaten Feierlichkeiten nach Mitternacht eine Anzeige.

Dann sind es aber auch die alltäglichen Schwierigkeiten von denen die Anwesenden berichteten. Z.B. die willkürlich gesperrte Zufahrt zur Zuckerbrücke und landwirtschaftlich genutzter Fläche durch vom Park selbst installierten Schranken oder auch durch die eigens abkommandierten "Parkwächter".
Strafzettel erhält man zwischenzeitlich auch, wenn man als Besucher oder Sportler länger als 3 Stunden auf dem Parkplatz des Sportplatzes parkt.

Die Anwesenden erkundigten sich auch was die ABFR zukünftig machen will. Ob man sich weiterhin für die Belange und Interessen der Bürgerinnen und Bürger einsetzen will. Dies konnten die ABFRler bejahen. Es wird weiterhin durch die ABFR versucht, mehr Informationen unter die Bevölkerung zu bringen. Weiterhin ein offenes Ohr für deren Belange zu haben. Und die unterschiedlichen Interessen zu vertreten. Gleichzeitig rief die ABFR die Bürgerinnen und Bürger auf weiter aktiv zu sein und auch aktiver zu werden. Einerseits durch direkte Fragen an die von ihnen gewählten Gemeinderäte, andererseits z.B. durch Leserbriefe und natürlich weiterhin in Form von Unterstützung für die Wählervereinigung der Aktiven Bürger für Rust.


Nachtrag:
Eine interessierte Besucherin der Veranstaltung veröffentlichte Ihren Eindruck auf der EP Fanseite www.ep-board.de.
Nachzulesen ist der Bericht hier.


Lärm - ein Thema das alle angeht

August 16, 2007

Lärm nervt und macht krank. In hohen Dosen und auf Dauer schädigt der und führt zu Schlaf- und Herzkreislaufstörungen. Lärm ist laut. Aber was wir als Lärm empfinden, hängt nicht nur von der Lautstärke ab. Während uns laute Musik motiviert, kann uns ein leise tropfender Wasserhahn zermürben. Denn der Schall arbeitet wie ein Bote, der Nachrichten über das Ohr ins Gehirn bringt. Erst dort wird die Information entschlüsselt und bewertet. Unser Hörsystem führt Tag und Nacht eine emotionale Bewertung des Gehörten durch. Demzufolge ist Lärm eine Art unerwünschte Nachricht. Doch gefährlich wird es erst, wenn der Lärm permanent und wiederholt oder langfristig nervt oder plötzlich mit hoher Intensität zuschlägt.

KEINE GEWÖHNUNG AN LÄRM

Viele täuschen sich selbst mit der Vorstellung, dass Lärm etwas sei, woran man sich "gewöhne". Eine positive Einstellung zu einem bestimmten Geräusch mildert zwar physiologische Reaktionen, aber die schleichende Wirkung auf das Innenohr bleibt. Soviel zur theoretischen Aussage und Betrachtungsweise ( Auszüge der LFU BW ) und zum aktuellen Bezug : Wir gratulieren dem Europa-Park zum 30. Firmenjubiläum und zu der sicherlich gelungenen Veranstaltung am 16. Juli 2005. Diese Veranstaltung offenbart jedoch die Problematik abendlicher Öffnungszeiten: die Belastung der Ruster Bürger ist am Abend noch höher als sonst. Der hohe Lärmpegel der Sonderveranstaltungen, insbesondere auch die abendlichen Geräuschemissionen der Achterbahnen und sonstigen Fahrgeschäfte und das recht lange nach Veranstaltungsende hohe und zusätzliche Verkehrsaufkommen im Ort (Hausener.-, Fischer-, Karl-Friedrich-, Ritterstraße) sind für Anwohner nicht erträglich. Wir treten vehement dafür ein, dass der Schutz der Nachtruhe ein wichtiges Gut im menschlichen Leben ist und gewahrt werden muss. Ein gemeinsames Miteinander und Rücksichtnahme in allen Bereichen des täglichen Lebens, eine sinnvolle und vertrauensvolle Zusammenarbeit sind die Basis der Koexistenz. Wirtschaft und Arbeitsplätze sind ein hohes Gut und nicht minder zu bewerten - Ruhe, Schlaf und Erhalt der Arbeitsfähigkeit aber auch!


Ein Rückblick

August 16, 2007

Ein ereignisreiches und erfolgreiches Jahr für die Wählervereinigung Aktive Bürger für Rust geht zu Ende. In diesem Jahr sind wir von einer losen Interessensgruppierung zu einer im ganzen Dorf - und darüber hinaus - bekannten Gemeinschaft geworden. Natürlich hat vor allem die Neugierde auf das Neue und Unbekannte unserer Gemeinschaft zur nötigen Aufmerksamkeit verholfen. Aber zwischenzeitlich hat sich diese Neugier in echtes Interesse an uns und unserem politischen Engagement in Rust gewandelt. Die sechs öffentlichen Veranstaltungen der ABFR in diesem Jahr haben uns gezeigt, dass viele Bürgerinnen und Bürger ähnliche Ansichten zur politischen Entwicklung unserer Gemeinde haben und uns bei unserem Vorhaben unterstützen. Die Deutlichkeit dieser Unterstützung konnten wir mit aller Stärke am 13.06.2004 bei der Kommunalwahl erkennen. Mit 14,5 % der Stimmen haben die Rusterinnen und Ruster Harald Schwörer in den Gemeinderat gewählt. An dieser Stelle möchten wir uns nochmals bei allen Wählerinnen und Wählern für ihr Vertrauen bedanken. Es war klar, dass unser gewählter Kandidat als alleiniger Vertreter unserer Gruppierung kein einfaches Amt antritt. Die ABFR und auch die durchweg positiven Äußerungen im Dorf uns gegenüber machen dabei immer wieder Mut den gewählten Weg weiterzugehen. Die ABFR stehen auch weiterhin durch die jeweiligen persönlichen Erfahrungen und Kenntnisse zur Kommunalpolitik hinter Harald Schwörer und unterstützen ihn. Neben dieser schwierigen, aber für uns Bürgerinnen und Bürger wichtigen Arbeit im Gemeinderatsgremium, haben sich die ABFR weiterhin bemüht die Interessen aller aufzugreifen und in den Veranstaltungen zu diskutieren. Das Gespräch mit Bürgerinnen und Bürgern vier Wochen nach der Wahl hat uns die Vielfältigkeit der Interessen und Probleme aufgezeigt. Hier nutzten die Anwesenden wieder die Gelegenheit ihre Meinung offen auszusprechen. Es ist nun an uns die genannten Aufgabenstellungen aufzugreifen und in die politische Diskussion im Gemeinderat einzubringen. Deshalb war es den ABFR nach der Wahl ein erstes Anliegen sich dem Thema Lärm zu widmen. Die vielfältigen Probleme die uns in den Themenabenden geschildert wurden haben uns gezeigt, dass dies auch in Zukunft ein die Gemeindepolitik des Erholungsortes Rust bestimmendes Thema sein wird. Darüber hinaus haben die geführten Gespräche auch immer wieder erkennen lassen, dass sich die Bürgerinnen und Bürger frühere Information und mehr Mitspracherecht wünschen. Die persönlichen Ansprachen der Bürgerinnen und Bürger gegenüber den ABFR und dem Gemeinderatsmitglied Harald Schwörer geben uns Anlass auch in dieser Hinsicht immer wieder neue Formen der Bürgerbeteiligung in der Dorfentwicklung vorzuschlagen. Wir wünschen uns auch weiterhin viele konstruktive Gespräche. Wir haben längst erkannt, dass in den Rusterinnen und Rustern ein enormes Potential steckt, welches unsere angestoßene Aktivität weiterhin am Leben hält und entwickelt. Dieses Potential wird bestimmt auch in den kommenden Jahren durch uns genutzt werden. Lassen Sie uns aufkommende Fragen diskutieren und gemeinsam z. B. zu folgenden Themen Lösungen finden: Wie steigern wir die Lebensqualität für die Anwohner? Wie lässt sich die Gemeindepolitik für die Bürgerinnen und Bürger transparenter gestalten? Welche Auswirkungen wird das interkommunale Gewerbegebiet auf die dörfliche Entwicklung haben? Können Kinder noch auf sicheren Wegen Richtung Sportplatz und Taubergießen gelangen? Wie können wir unseren älteren Mitbürgerinnen und Mitbürgern barrierefreie Wege bieten? Welche gestalterischen Entwicklungen sind möglich um unser Ortszentrum aufzuwerten? Oder haben Sie selber Fragen zur Gemeindeentwicklung, die Sie in offener Runde diskutieren möchten? Sprechen Sie die Vertreter der ABFR an - auch im Jahr 2005 werden wir wieder Veranstaltungen organisieren. Ich wünsche allen Rusterinnen und Rustern auf diesem Wege im Namen der ABFR einen guten Rutsch ins Jahr 2005.

Ich hoffe ich werde Sie auf den kommenden Veranstaltungen begrüßen können und freue mich auf Ihr Engagement.

Bleiben Sie aktiv!

Ihre J. Bliestle


aus der Sitzung vom 12. September 2005

August 16, 2007

TOP 1 Bekanntgabe von Beschlüssen aus den letzten nichtöffentlichen Gemeinderatssitzungen

Industriezweckverband Lahr: Der Ruster Gemeinderat ist weiterhin für eine Mitgliedschaft im Zweckverband und hat dies so beschlossen.

Die Eltern des behinderten Eric erhalten von der Gemeinde ein zinsloses Darlehen in Höhe von 600 ?.

Zwei Feldgrundstücke wurden von der Gemeinde gekauft.

Im Baugebiet Ettenheimer Weg wurden 5 Grundstücke verkauft.



TOP 2 Frageviertelstunde

Ein Anwohner aus der Kleophastraße bittet den Gemeinderat die Kleophastraße in eine 30er Zone umzuwidmen Mehrere Anwohner sind derselben Meinung und befürworten diesen Vorschlag. Laut BM Gorecky wurde dieses Thema mehrfach erörtert, aber vom Gemeinderat bisher abgelehnt.



Ein Bürger erklärte, dass der VdK im Amtsblatt benachteiligt wird. Hr. BM Gorecka erklärte, dass man wohl Text des VdK im Amtsblatt einstellt, allerdings nur wenn sie den Bestimmungen folgen und keine politischen Äußerungen enthalten.



Weiterhin wurde von einem Bürger vorgeschlagen, dass man bei Hochwasser die Karl-Friedrich Straße sperrt und eine Umleitung ausschildert. Hr. BM Gorecky fordert die Bürgerinnen und Bürger auf gleich die Feuerwehr über die Leitstelle (Anmerkung: Telefonnummer 112) zu alarmieren.





TOP 3 Bauanträge

vorab zum Bauantrag der Firma Mack KG zur Errichtung einer Lärmschutzwand an der Schiene Silver Star sowie die Änderung der Betriebszeiten von 8.30 Uhr bis 21.30 Uhr.

GR Schwörer stellt den Antrag den Tagesordnungspunkt nur zu beraten und nicht zu beschließen. Grund hierfür ist, dass das von der Fa. Mack in Auftrag gegebene Lärmgutachten erst in der Sitzung den Gemeinderäten zur Ansicht gegeben wurde.

Mit 6 Ja-Stimmen und 4 Nein-Stimmen wurde diesem Antrag entsprochen.



a) Bauantrag Alfons Hauser - zugestimmt

b) Bauantrag Eheleute Weiß ? zugestimmt

c) Bauantrag Manfred Moog ? Zustimmung mit dem Hinweis, dass die im Bauantrag eingetragenen Stellplätze vorgewiesen werden.

d) Bauantrag Eheleute Huber ? Kenntnis

e) Bauantrag der Fa. Mack KG zur Errichtung einer Lärmschutzwand an der Schiene Silver Star sowie Änderung der Betriebszeiten auf 8.30 Uhr bis 21.30 Uhr.

Aufgrund des Antrages von GR Schwörer (s.o.) wurde über diesen Top nicht beschlossen sondern nur beraten.

Das Bauvorhaben bewegt sich in einer Größenordnung von 250.000,- EURO. Die Fa. Mack muss Bauanträge immer dem Gemeinderat zur Beschlussfassung vorlegen. So auch in diesem Fall.



Die Fa. Mack koppelt an ihren Bauantrag zur Errichtung einer Lärmschutzwand eine gleichzeitige Verlängerung der Betriebszeiten für die Bahn. Bisher durfte die Bahn täglich nur 9 Stunden betrieben werden. Das heißt bei Öffnungszeiten von 9 bis 18 Uhr kein Problem. Bei den verlängerten Öffnungszeiten (z. B. in den Schulferien) allerdings schon, hier war die Bahn bereits über 9 Stunden täglich im Einsatz.



Die Lärmschutzwand soll außerdem zu Werbezwecken benutzt werden.



Die Gemeinderäte diskutierten intensiv über diesen Antrag, auch weil hier wieder Informationen kurz vor knapp geliefert werden und die Gemeinderäte kaum Möglichkeit haben sich in die Thematik einzuarbeiten. Auch sei es nicht notwendig diesen Bauantrag mit den Betriebszeiten zu koppeln. Man sollte jeweils über einzelne Positionen diskutieren. Auch kam der Vorschlag, dass man zunächst die Wand bauen sollte und dann ? sofern diese überhaupt ihren Zweck erfüllt ? über die Änderung der Betriebszeiten zu diskutieren.

Hr. BM Gorecky verwies darauf, dass der Park ja bisher die Bahn auch schon länger als 9 Stunden geöffnet hat, man somit nur einer bestehenden Tatsache Rechnung trägt.



Der Antrag wurde auf die nächste Sitzung vertagt.



TOP 4 Haushalt 2005 ? Zwischenbericht

Laut Rechenamtsleiter Sauter werden die Planzahlen für den Haushalt 2005 erreicht, das heißt, dass keine Rücklagenentnahme notwendig sein wird. Im Gegenteil man hofft auf eine Erhöhung.





TOP 5 Erweiterung der Grund- und Hauptschule Rust ? Beratung und Beschlussfassung

Aufgrund der Schülerzahl (Wegfall Kooperation Ringsheim) ist eine Erweiterung der Grund- und Hauptschule Rust notwendig. Das Büro Faas stellte hierzu 3 Alternativen vor:

1. Neubau von zwei Räumen neben dem Gebäude (ca. 500.000 ?)

2. Zwischengebäude zwischen altem und neuem Schulhaus (ca. 400.000 ?).

3. Zwischengebäude wie oben mit anderem Zugang (ca. 450.000 ?)

Der Gemeinderat stimmt für eine Zwischengebäudelösung, wobei die Ausführung noch detailliert besprochen wird.





TOP 6 Errichtung einer Kompostieranlage in Sundhouse/Elsa�? ? Stellungnahme

In Sundhouse (Frankreich, Elsaß) soll eine Kompostieranlage entstehen. Hierzu gingen verschieden Unterlagen an die Gemeinde Rust, an Kappel-Grafenhausen und Rheinhausen sowie an die Fa. Mack KG. Die Stellungnahme de Regierungspräsidiums wurde den Gemeinderäten zugestellt. Die Gemeinden wurden aufgefordert bis zum 16.09.2005 zu diesem Projekt Stellung zu nehmen.

Es wurde erklärt, dass man davon ausgehen muss in Zukunft sowohl im Naturschutzgebiet als auch in den Wohngebieten mit erheblicher Geruchsbelästigung zu rechnen hat. Vor allem, weil die Anlage laut Gutachten nicht nach neustem Stand der Technik gebaut wird. O-Ton BM Gorecky ?sollten unsere schlimmsten Befürchtungen eintreten, kann der größte Arbeitgeber hier vor Ort schließen? ? lässt auf keinen guten Wind von Westen hoffen.

Der Gemeinderat hat auch aus diesem Grund eine negative Stellungnahme zu dieser Anlage durch die Verwaltung beschlossen.





TOP 7 Kellerabdichtung/Renovierung »Sonnenstr. 10« ? Auftragsvergabe

Der Auftrag ging an die Fa. KKA in Riegel. Sie war unter 6 Firmen die günstigste Anbieterin zum Preis von 17.000 ?.





TOP 8 Errichtung eines Gehweges (Elz/Hausenerstra�?e) ? Auftragsvergabe

Die Verzögerung des Projektes ergab sich aufgrund eines nicht auffindbaren Brückenbuches durch das Regierungspräsidium. Bisher wurden Kosten in Höhe von 29.000 ? veranschlagt. Jetzt nach der Ausschreibung stiegen die Kosten um fast das doppelte. Der Auftrag wurde an das günstigste Unternehmen, die Fa. Reif in Raststatt, mit 46.000 ? vergeben.





TOP 9 Abbruch Ritterstr. 37 ? Auftragsvergabe

Für den Abbruch der Ritterstraße 37 wurde die Fa. Hertrich aus Kehl beauftragt. Sie war mit rund 39.000 ? die günstigste.

Beachtet werden sollte beim Abbruch, auf Hinweis von GR Schwörer, die Sicherung des Schulweges.





TOP 10 Vereinsförderrichtlinien ? Ergänzung der Pauschalförderung

Die Pauschalförderung der Balthasar-Hexen wurde auf 100 ? pro Jahr festgeschrieben. Gleichzeitig wurde der Betrag für den Fanfarenzug auf 600 ? erhöht.





TOP 11 Bekanntgaben/Verschiedenes

Von GR Erny wurde auf die gehäuften (privaten?) Feuerwerke hingewiesen. Hier sollte doch eine Möglichkeit gefunden werden um das Ganze zur reduzieren. BM Gorecky erklärte, dass von Seiten der Verwaltung bereits eine Satzung in Arbeit ist.


GRÖßER, HÖHER, LAUTER

August 15, 2007
Massive Parkerweiterungen!
Neue Achterbahn?
Nächtliche Veranstaltungen!


Wir diskutieren mit Ihnen über verpasste Chancen, anstehende Entscheidungen und mögliche Auswirkungen.


Kaiserstühler Hof
Donnerstag 8. März 2007
19.30 Uhr

Wir freuen uns auf Sie!

Aktive Bürger für Rust


Lärmschutz für »Silver Star« bewilligt

August 15, 2007

Marcus Ande (Lahrer Zeitung)

Der Europa-Park darf an seiner Großachterbahn »Silver Star« einen Lärmschutz anbringen. Der Ruster Gemeinderat billigte das Vorhaben, nicht jedoch eine Bedingung, die der Freizeitpark an die kostspielige Lärmschutzmaßnahme geknüpft hat: eine Verlängerung der täglichen Betriebszeit des »Silver Star«. Hierüber will der Gemeinderat in seiner nächsten Sitzung am 10. Oktober entscheiden. "Eine Lärmschutzwand soll die Geräusche der Fahrgäste eindämmen. Eine Entscheidung über das Werbeschild (Schriftzug »Silver Star«) hat der Gemeinderat vertagt." Wie berichtet, soll die Lärmschutzwand entlang des höchsten Punkts der Achterbahn und der nachfolgenden Abfahrt angebracht werden, weil dort die Geräusche der Fahrgäste am lautesten sind. Vom höchsten Scheitelpunkt geht es fast im freien Fall talwärts - aufregende Sekunden für die Fahrgäste, auf Dauer aber auch eine Nervenbelastung für Anwohner,; die das immer wiederkehrende Kreischen und Schreien zu Gehör bekommen. Laut einem vom Europa-Park erstellten Gutachten würde die Wand den Lärm um sieben Dezibel senken. Das Ausmaß verdeutlichte Bürgermeister Günter Gorecky: Bereits eine Reduzierung um drei Dezibel bedeute eine Halbierung des Lärmwerts. Wie Gemeinderat Harald Schwörer (Aktive Bürger für Rust) feststellte, relativieren die Gutachter jedoch ihre eigene Einschätzung, da »wegen der starken Schwankungen bezüglich des Beginns, der Dauer und der Intensität der Lautäußerungen der Fahrgäste« eine »quantitative rechnerische Prognose« der Lärmreduzierung nicht möglich ist, wie es im Schlusssatz des Gutachtens heißt. "Verwaltung schlägt eine Ausnahmeregelung für den Monat August vor"

Dennoch: Die Initiative zur 250 000 Euro teuren Lärmschutzmaßnahme wurde von den Gemeinderäten ausnahmslos begrüßt, die vom Europa-Park gleichzeitig gewünschte Ausdehnung der täglichen Betriebszeiten von neun auf 13 Stunden aber mit Skepsis beurteilt. Bislang darf der Europa-Park seine Großachterbahn zwischen 6 und 22 Uhr insgesamt neun Stunden auf Touren bringen, künftig strebt er eine ununterbrochene Betriebszeit von 8.30 bis 21.30 Uhr an. Die Gemeindeverwaltung könnte sich einen Kompromiss vorstellen: die Betriebszeit generell auf 8.30 bis 19.30 Uhr zu kürzen, nur im- Hochsaisonmonat August den Betrieb bis 21 Uhr zuzulassen und außerhalb des August nur an Tagen, an denen die Besucherzahlen 25 000 (bis 20.30 Uhr) oder 30000 (bis 21 Uhr) überschreiten.

Eine Entscheidung über die Betriebszeit soll in der Sitzung am 10. Oktober getroffen werden - und - darüber, ob der Europa-Park an der Lärmschutzwand in luftiger Höhe eine Werbetafel wird anbringen dürfen. Auf Vorschlag von Steffen Bühler (SPD) wird dieser Aspekt ebenfalls erst in der Sitzung in zwei Wochen behandelt.


Antrag: Lärmvermeidung in Rust

Dezember 21, 2006

In Zusammenarbeit mit den Bürgern von Rust wurde ein Antrag ausgearbeitet, der sich mit dem Thema Lärm und der Lärmvermeidung in Rust befasst.


Lesen Sie nun hier den ganzen Antrag!

Sehr geehrte Herren Gemeinderäte, sehr geehrter Herr Gorecky,

in unsere vielfältigen Veranstaltungen vor und nach der Wahl sowie Gesprächen von Hr. Gemeinderat Schwörer und anderen Vertretern unserer Wählervereinigung mit Ruster Bürgerinnen und Bürgern stellte sich deutlich heraus, dass sich viele durch verschiedene Lärmquellen im Orterheblich gestört fühlen. Ihnen allen deutlich wurde dieses Problem auchauf der Gemeinderatssitzung am 19. Juli 2004, wo durch mehrere Bürgerinnen und Bürger das Thema Lärm in der Frageviertelstunde aufgegriffen und Ihnen intensiv dargestellt wurde. Neben einzelnen, teilweise auch privaten, Problemen der Bürgerinnen und Bürger ist es jedoch immer wieder der Europa-Park, der durch seine öffentlichen und privaten Veranstaltungen bis in die späten Abendstundennegativ auffällt. Uns ist klar, dass zum normalen Betrieb des Europa-Parks Veranstaltungen - auch bis in den Abend hinein - gehören, allerdings sind wir der Meinung, dass man auch solche Veranstaltungen so organisieren kann, dass für die Bürgerinnen und Bürger keine Belästigung entsteht. Es ist oftmals auch eine Frage der Kommunikation zwischenGemeinde und Parkverwaltung und des respektvollen Vorgehens beiderseits, die diese Probleme aus der Welt schaffen könnten.Deshalb möchten wir in diesem Antrag bereits frühzeitig auf die auf unszukommende Halloween-Wochen im Park zu sprechen kommen. Dies wird die nächste größere Veranstaltung sein, die jedes Jahr mit erheblicher Lärmbelästigung einhergeht. Vor allem das jeden Abend stattfindende Feuerwerk empfinden nicht nur die Bewohner von Rust störend sondern auchunnötig. Aus diesem Grund ist es unserer Meinung nach angebracht dieses Problem frühzeitig mit der Verwaltung des Europa-Parks anzugehen, noch bevor die Lärmbelästigung einsetzt.Die Wählervereinigung "Aktive Bürger für Rust" beantragt deshalb zunächst kurzfristig (vor der Halloween-Phase) ein Gespräch mit der Verwaltung des Europa-Parks anzusetzen, an dem der Gemeinderat, Bürgermeister und Vertreter des Europa-Parks über geeignete Lösungen des anstehenden Lärmproblems diskutieren. Dabei sollte im Vordergrund stehen, dass eine Gemeinde, die das Prädikat Erholungsort anstrebt, nicht einer allabendlichen Lärmbelästigung dieser Art zustimmen kann. Außerdem ist die Zeit in der die Halloween-Feiern und Feuerwerke stattfinden immer noch eine von Bürgerinnen und Bürgern beider Konfessionen genutzte Zeit der Besinnung und des Gedenkens der Verstorbenen. Ein gewisses Maß an Respekt sollte auch hierüber zur Sprache kommen.Dieses Gespräch kann eine Basis für weitere konstruktive Gespräche zur Beseitigung störender Lärmemissionen bilden. Gleichzeitig beantragen wir, dass die Bürgerinnen und Bürger von Seiten der Verwaltung frühzeitig über Art und Umfang von genehmigten Veranstaltungen im Nachrichtenblatt informiert werden. Somit gibt man ihnen die Möglichkeit bei nächtlicher Ruhestörung geeignete Schritte einzuleiten. Wird dieses Thema von allen Gemeinderäten gleichermaßen als dringend angesehen, ist es bestimmt kurzfristig möglich für die Bürgerinnen und Bürger von Rust eine vernünftige und für alle annehmbare Lösung zufinden.

Mit freundlichen Grüßen

Harald Schwörer

Aktive Bürger für Rust


Fehlende Hinweise im Amtsblatt

Dezember 21, 2006

Am letzten Samstag durfte DJ Bobo wieder unser Dorf beschallen. Die Badische Zeitung schrieb in ihrem Regio-Ticker am darauf folgenden Sonntag (14. August 2005): "Rust: 5000 im DJ-Bobo-Fieber". Weiter wird kurz mitgeteilt: "Beim Open-Air-Konzert von DJ Bobo im Europa-Park waren 5000 Besucher außer Rand und Band. Am Ende der Show als weiteres Highlight ein spektakuläres Feuerwerk."
An diesem Abend gab es nicht nur das obligatorische Feuerwerk nach dem Konzert. Kurz davor war schon im Colloseo ein Lichtermeer am Nachthimmel zu sehen und zu hören. Das Konzert war schon in der Woche zuvor in der Presse groß angepriesen worden - die beiden Feuerwerke jedoch nicht. Ein Hinweis im Ruster Verkündigungsblatt auf die lauten "Explosionen" nach 22 Uhr war wieder nicht zu finden.
"Wieso steht so was nicht im Amtsblatt?" fragten sich Bürger unseres kleinen Fischerdorfes. Ganz einfach. Es ist Urlaubszeit. Und die findet auch in öffentlichen Ämtern statt. Es könnte der Fall gewesen sein, dass die zuständigen Sachbearbeiter im Urlaub gewesen sind oder aber über beide Feuerwerke einfach nicht informiert wurden. Das ist natürlich schade für die Dorfbewohner, die in der Urlaubszeit daheim geblieben sind. So wurde der gemeine und unwissende Bürger ohne Ankündigung durch die "Detonationen" nach 22 Uhr unsanft aus dem Schlaf gerissen. Andere fühlten sich einfach nur gestört durch die Lautstärke. Von der musikalischen Untermalung des Abends ganz zu schweigen.
Doch scheinbar wussten die Bediensteten der Gemeinde doch mehr. Dank kostenloser Eintrittskarten soll auch ein Teil der Gemeindeverwaltung im weiten Rund der Musikarena anwesend gewesen sein.
Ein Wunschkonzert ist es eben nicht, wenn man in Rust wohnt. Und dies obwohl sonntags eine ähnliche Veranstaltung aus dem nahen Ruster Vergnügungsareal zu hören ist - und das noch gratis. Trotz allem kann man sich von der Verwaltung der Gemeinde eines wünschen: Informationen! Der Bürger sollte über anstehende Feuerwerke bescheid wissen. Beeinträchtigungen wie zum Beispiel wegen Sonderveranstaltungen gesperrte Straßen, sollten im Amtsblatt erwähnt werden. Ein Schritt ist getan: im Amtsblatt Nummer 32 wird wegen des Ferienprogramms auf die Sperrung des Ellenwegs hingewiesen. Leider werden längst nicht alle Sperrungen bekannt gegeben. Recht willkürlich scheint die Auswahl der Ankündigungen.